No Comments

Billige Handys, die in Russland verkauft wurden, hatten vorinstallierte Malware

 

Billige Mobiltelefone, die in Online-Shops in Russland verkauft wurden, hatten vorinstallierte Malware, die verschiedene bösartige Aktivitäten ausführen konnte. Die Warnung gab der russische Sicherheitsforscher ValdikSS in einem in der vergangenen Woche veröffentlichten Bericht heraus.

Der Spezialist entdeckte das Problem, als er Tests an fünf Handymodellen mit physischen Tastaturen durchführte, die von den klassischen Nokia-Handys inspiriert und über das Internet gekauft wurden. Ihm zufolge zeigten vier der analysierten Geräte ein seltsames Verhalten.

Beim Modell DEXP SD2810 wurden der IMEI-Code und die International Mobile Subscriber Identity (IMSI) zusammen mit anderen Daten an einen Remote-Server gesendet, sobald das Gerät aktiviert wurde, auch ohne Internetbrowser. Das Gerät feuerte auch SMS-Nachrichten an eine Premium-Nummer ab.

Alguns donos dos telefones já haviam denunciado comportamentos estranhos dos dispositivos.
Einige Telefonbesitzer hatten bereits ein seltsames Geräteverhalten gemeldet. Quelle:  ValdikSS/Reprodução 

Ähnliche Aktivitäten wurden auf den Mobiltelefonen Itel it2160, F + Flip 3 und Irbis SF63 festgestellt, wobei letztere die Telefonnummer noch immer automatisch in Online-Diensten wie Telegram registrieren. Das einzige Modell, das keine Malware-bezogenen Probleme aufwies, war das Inoi 101.

Daten nach China gesendet

Laut ValdikSS befinden sich alle Remote-Server, an die die Daten gesendet wurden, in China. Das asiatische Land ist auch der Ursprung der Modelle, die dort produziert und in russischen Läden weiterverkauft werden, als Alternative für diejenigen, die nach günstigen Handys suchen, die nicht die gleichen Tools wie Smartphones bieten.

Die Malware befand sich in der Firmware der Telefone, der Forscher konnte jedoch nicht bestätigen, ob der Schadcode von den Herstellern oder vom Lieferanten der Firmware hinzugefügt wurde. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass sie während des Transports der Geräte installiert wurden.

Nach Veröffentlichung des Berichts startete der Hersteller des DEXP-Modells eine Rückrufaktion und bot Kunden die Möglichkeit, ihr Handy gegen ein neues auszutauschen oder eine Rückerstattung des gezahlten Betrags zu verlangen. Die anderen Unternehmen haben sich noch nicht geäußert.

Quelle: TecMundo

 

Das könnte dir auch gefallen

More Similar Posts

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Please enter a valid email address.