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Ransomware legt Daten preis, wenn das Opfer die Polizei ruft

 

Die Ransomware-Gruppe Ragnar Locker, bekannt für eine Reihe von Angriffen auf große Unternehmen wie ADATA und Capcom, hat einen neuen Weg gefunden, um Opfer zu beeinflussen. Die Gruppe droht nun damit, gestohlene Daten von Opfern preiszugeben, wenn diese um Hilfe bei den Behörden bitten.

Die Bedrohung erstreckt sich auch auf Opfer, die Experten hinzuziehen, um verschlüsselte Dateien abzurufen oder ein Lösegeld auszuhandeln. Diese Informationen sind Teil eines Posts der Betreiber von Ragnar Locker auf ihrer dunklen Website.

Ransomware-Betreiber weiten die Bedrohung auf professionelle Unterhändler aus und sagen, dass sie den Wiederherstellungsprozess nur erschweren werden, weil sie oft mit Informationssicherheitsunternehmen zusammenarbeiten, die mit dem FBI und anderen Strafverfolgungsbehörden verbunden sind.

„Von nun an raten wir unseren Kunden: Wenn Sie ein Datenrettungsunternehmen beauftragen, mit der Polizei/FBI/Ermittler zu verhandeln oder Kontakt aufzunehmen, betrachten wir dies als feindselige Absicht und beginnen sofort mit der Veröffentlichung des gesamten Spektrums der kompromittierten Daten“, heißt es in der Mitteilung der Betreiber.

Die Ragnar Locker-Gruppe verteilt die Ransomware manuell auf die Computer der Opfer. Bevor die Verschlüsselung beginnt, sucht Ransomware nach Netzwerkressourcen, Datensicherungen und anderen sensiblen Informationen, die gestohlen werden könnten. Erst nach dem Diebstahl beginnt die Verschlüsselung.

Source: CisoAdvisor

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