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Trademark Clearinghouse: Be Prepared for the Generic Level Domain (GTLD) Explosion

Die Internet Corporation für zugewiesene Namen und Nummern (ICANN) hat eine innovative Lösung namens “The Trademark Clearinghouse” entwickelt, mit der die Lücke zwischen Domainnamen und eingetragenen Markenrechtsinhabern geschlossen werden soll.

Das Trademark Clearinghouse wird in Kürze in das neue Registrierungssystem für Generic Level Domains (gTLDs) integriert, um registrierte Markenrechte zu authentifizieren und zu schützen. Es gibt verschiedene Arten von gTLDs, einschließlich geografischer Domänen (z. B. .scotland), Community-Domänen (wie .hiv), Markennamen (.ferrari) und generischer / beschreibender Domänen (wie .shop oder .hairdresser).

ICANN richtet eine Datenbank mit Marken ein, die beim Trademark Clearinghouse registriert wurden. Wenn versucht wird, eine neue Domain zu registrieren, die die gelistete Marke enthält, erhält der Antragsteller ein Warnschreiben, in dem er darüber informiert wird, dass der angeforderte Domainname möglicherweise verstößt eingetragene Rechte Dritter. Zuvor gibt es einen “Sonnenaufgang” -Zeitraum (mindestens 30 Tage), in dem Markeninhaber die erste Möglichkeit erhalten, einen Domainnamen zu registrieren, der ihre Marke enthält. Bei der Registrierung einer Marke während des “Sunrise” -Zeitraums muss der Registrant auch den Nachweis erbringen, dass die betreffende Marke tatsächlich verwendet wird. Dies besteht aus einer unterzeichneten Nutzungserklärung und einem Beispiel, das zeigt, wie die Marke verwendet wird. Akzeptable Muster wären Tags, Etiketten, Produktbehälter, Werbe- oder Marketingmaterialien. Nach Ablauf der “Sunrise” -Periode werden Domain-Namen nach Verfügbarkeit vergeben.

Die Validierungs- und Authentifizierungsdienste für das Marken-Clearinghouse werden von Deloitte und IBM verwaltet und sind für die Entscheidung über die Kosten für die Registrierung einer Marke beim Clearinghouse verantwortlich. Gegenwärtig wird spekuliert, dass die Kosten hierfür 150 US-Dollar betragen werden.

Um Ihre Marke beim Clearinghouse registrieren zu lassen, muss sie registriert, gerichtlich validiert oder gesetzlich geschützt sein, z. B. eine nicht eingetragene Marke.

Wenn ein Markeninhaber der Registrierung eines Domainnamens widersprechen möchte, kann er entweder das URS-System (Uniform Rapid Suspension) oder das bestehende UDRP-Verfahren (Uniform Dispute Resolution) verwenden. Das URS-System sollte ein schneller und kostengünstiger Weg sein, um die Aussetzung einer “verletzenden” Domainregistrierung zu erreichen.

Vollständige Richtlinien zu den oben genannten Funktionen werden voraussichtlich erst Ende Oktober 2012 oder danach veröffentlicht. Leider haben die Benachrichtigungsrechte trotz gegenteiliger Lobbyarbeit nur einen Zeitraum von 30 Tagen ab der Erstellung von gTLDs und außerhalb dieses Zeitraums können Dritte den Namen möglicherweise während des Zeitraums registrieren, in dem die Domains in “Landrush” gehen, wenn a Ein proaktiver und wachsamer Ansatz wird nicht gewählt.

Einfach ausgedrückt, obwohl nicht registrierte Rechte bestehen bleiben, sollte das Marken-Clearinghouse-System die Belastung der Rechteinhaber verringern.

 

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